Leitaktion 1

Mobilität von Einzelpersonen

Die Leitaktion 1 bietet non-formale und informelle Lernmöglichkeiten für junge Menschen und Fachkräfte der Jugendarbeit. Hierbei stehen die Mobilität und der internationale Austausch von Personen bzw. Gruppen im Vordergrund.

Junge Menschen können im Rahmen von Mobilitätsprojekten wesentliche Kompetenzen erwerben, die zu ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung beitragen, ihre aktive Teilnahme an der Gesellschaft fördern und damit ihre Beschäftigungsaussichten verbessern. Fachkräfte der Jugendarbeit haben die Möglichkeit, neue berufsbezogene Fähigkeiten zu erwerben, neue Impulse für die Arbeit in ihren Organisationen zu setzen und dazu beizutragen, die Qualität der Jugendarbeit im Allgemeinen zu steigern.

Die Leitaktion 1 umfasst die folgenden Formate:

Antragstellung

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Förderung in der Leitaktion 1 zu beantragen.

Akkreditierung

Die Akkreditierung wird perspektivisch zum neuen Standardverfahren in der Leitaktion 1. Sie erfolgt über eine einmalige Akkreditierung und anschließende jährliche Mittelbeantragungen. Es gibt jährlich eine Antragsfrist für Akkreditierungen..

Link: Wie funktioniert das Verfahren? Hier finden Sie alle Informationen...

Einzelantragsverfahren

Neben der Akkreditierung bleibt das Einzelantragsverfahren bestehen. An zwei Terminen im Jahr können einzelne Projektanträge gestellt werden. Beide Verfahren schließen sich gegenseitig aus.

Das Einzelantragsverfahren richtet sich vor allem an Neuantragsteller, an informelle Gruppen junger Menschen und Träger, die gelegentlich Projekte umsetzen möchten.

Projekte mit nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern

Eine Zusammenarbeit mit nicht assoziierten Drittländern in der Nachbarschaft der EU ist in der Leitaktion 1 grundsätzlich ohne besondere Begründung möglich. Es dürfen allerdings in Erasmus+ Jugend nur noch maximal 25% der Fördermittel auf Projekte mit diesen Ländern entfallen. Angesichts einer traditionell sehr hohen Zahl dieser Projekte in Deutschland bedeutet dies voraussichtlich deutlich geringere Förderchancen für Projekte unter Einbeziehung von nicht assoziierten Drittländern in der Nachbarschaft der EU.

JUGEND für Europa empfiehlt daher, Projekte nur dann mit Beteiligung von nicht assoziierten Drittländern in der Nachbarschaft der EU zu planen, wenn die Konstellation auch inhaltlich begründet ist und für das Projekt eine zentrale Rolle spielt.

Eine Übersicht der nicht assoziierten Drittländer finden Sie unter Förderfähige Länder.

Discover EU

DiscoverEU ist seit 2021 Teil von Erasmus+ Jugend. Weiterhin haben 18-Jährige aus allen EU-Ländern die Möglichkeit, sich in einer zentral umgesetzten Verlosung für einen Reisegutschein (in der Regel für eine Reise per Zug) zu bewerben. Damit können sie alleine oder in Gruppen von bis zu fünf Personen maximal einen Monat lang durch Europa reisen, andere Länder und Kulturen kennen lernen, neue Freundschaften schließen und ihre europäische Identität entwickeln.

Seit 2022 bieten die Nationalen Agenturen zusätzliche Unterstützungsangebote für die reisenden jungen Menschen an ; dazu gehören Informationsmaterialien und Vorbereitungstreffen vor Beginn der Reise und mindestens ein zentrales Treffen für Teilnehmer*innen in jedem EU-Land.

Weitere Fördermöglichkeiten

  • Europäisches Solidaritätskorps

    Das Europäische Solidaritätskorps ist eine großartige Chance, sich freiwillig für ein soziales und vielfältiges Europa zu engagieren. Mehr lesen...

  • Erasmus+ Portal für Deutschland

    Erasmus+ ist das EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Informationen zur Umsetzung in Deutschland finden Sie unter www.erasmusplus.de.

  • Zentrale Aufrufe

    Zentrale Förderaufrufe der Europäischen Kommission laufen über die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA). Mehr lesen...