Small-scale Partnerships

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Neues Einsteigerformat in der Leitaktion 2

Small-scale Partnerships eröffnen neue, vereinfachte Zugänge zum Programm. Sie richten sich an eher unerfahrene und kleine, lokale Organisationen, die ein erstes Projekt im Programm durchführen sowie erste internationale Partnerschaften aufbauen wollen, um somit ein Peer Learning zu ermöglichen. Small-scale Partnerships helfen den Organisationen bei deren Qualitätsentwicklung und dem Kapazitätsaufbau.

Durch die Kombination von transnationalen und nationalen Aktivitäten (diese mit europäischer Dimension) wird eine aktive europäische Bürgerschaft ermöglicht und eine größere europäische Dimension auf die lokale Ebene gebracht. Die Möglichkeit der Einbeziehung nationaler Aktivitäten soll zudem die Einbeziehung von Personen mit geringeren Chancen in die Aktivitäten des Projekts erleichtern.

Was wird gefördert?

Small-scale Partnerships sollten in ihrer Ausgestaltung möglichst auch die querschnittlichen Programmprioritäten "Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaziele", "Inklusion und Vielfalt", "Partizipation am demokratischen Leben" und "Digitaler Wandel" berücksichtigen.

Small-scale Partnerships können eine Projektdauer zwischen sechs Monaten und zwei Jahren haben.

Das Konsortium muss mindestens zwei Organisationen aus einem EU-Mitgliedstaat oder in einem mit dem Programm assoziierten Drittland umfassen. Alle Partner müssen aus einem EU-Mitgliedstaat oder aus einem mit dem Programm assoziierten Drittland kommen, eine Beteiligung von Einrichtungen mit nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern ist in diesem Format nicht möglich.

Die Förderung erfolgt mit festen Pauschalen pro Projekt (30.000 oder 60.000 Euro). Innerhalb der gewählten Pauschalsumme können die einzelnen Aktivitäten in Form, Inhalt und Budget frei ausgestaltet werden.

Für die Small-Scale Partnerships gibt es zwei feste Antragstermine pro Jahr (Frühjahr und Herbst).

Nationale Förderprioritäten 2022

Neben den im Programmhandbuch festgelegten Prioritäten für die Leitaktion 2 setzt JUGEND für Europa aufgrund der andauernden Auswirkungen der Covid-19 Pandemie in 2022 unter der jugendspezifischen Priorität “Entwicklung der Qualität, Innovation und Anerkennung der Jugendarbeit” wie schon 2021 auch in 2022 zwei nationale Förderprioritäten.

Aufgrund der andauernden Auswirkungen der Corona-Pandemie bietet die Priorität “Wiederaufbau und Kapazitätsentwicklung im Bereich transnationaler Partnerschaften und Netzwerke” einen Anknüpfungspunkt, z.B. unterbrochene Partnerschaften wieder zu beleben bzw. wo nötig und sinnvoll neue Partner in bestehende Netzwerke einzubinden. Prioritär gefördert werden außerdem Projekte, die zur Umsetzung der European Youth Work Agenda und des daran anknüpfenden Bonn-Prozesses beitragen.

Weiterführende Informationen

Alle ausführlichen und verbindlichen Informationen finden Sie im "Programmhandbuch Erasmus+“. Im Bereich "Antragsprozess" stellen wir Ihnen alle Informationen zur Antragstellung zusammen.

Weitere Fördermöglichkeiten

  • Europäisches Solidaritätskorps

    Das Europäische Solidaritätskorps ist eine großartige Chance, sich freiwillig für ein soziales und vielfältiges Europa zu engagieren. Mehr lesen...

  • Erasmus+ Portal für Deutschland

    Erasmus+ ist das EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Informationen zur Umsetzung in Deutschland finden Sie unter www.erasmusplus.de.

  • Zentrale Aufrufe

    Zentrale Förderaufrufe der Europäischen Kommission laufen über die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA). Mehr lesen...